Vielleicht ist es dir schon aufgefallen: Auf unseren Kanälen tut sich gerade etwas. Wir haben uns in den letzten Wochen intensiv mit der Frage beschäftigt, wie wir dich – egal ob du gerade erst von der ÜWG hörst oder uns schon lange begleitest – besser erreichen können. Der erste Schritt war ehrlich und manchmal etwas unbequem: Wir haben uns unsere bisherigen Beiträge auf Facebook und Instagram ganz genau angeschaut. Was kam an, was ist untergegangen, wo haben wir aneinander vorbeigeredet? Aus dieser Bestandsaufnahme ist jetzt ein klarer Fahrplan entstanden, den wir dir hier kurz vorstellen möchten.

Denn am Ende bauen wir das alles für dich und mit dir, nicht für uns selbst.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse: Es gibt nicht „die eine“ Zielgruppe für uns – und es kann auch nicht „den einen“ Ton für alle geben. Jemand, der gerade erst volljährig geworden ist, liest und schaut anders als jemand, der seit Jahrzehnten in Michelstadt lebt und die lokale Politik kennt wie seine Westentasche. Deshalb arbeiten wir jetzt mit unterschiedlichen Sprachregistern für unterschiedliche Altersgruppen – nicht, weil wir verstellt klingen wollen, sondern weil wir wirklich gehört werden möchten, statt nur gesendet zu haben.

Genauso wichtig: das richtige Format für die richtige Plattform. Wir testen uns gerade an Formaten wie TikTok und YouTube Shorts heran, weil dort viele jüngere Menschen aus dem Odenwald unterwegs sind, die wir bisher kaum erreicht haben. Gleichzeitig bleiben die klassischeren Kanäle für dich erhalten, wenn du lieber in Ruhe einen Beitrag liest. Was sich dabei durchzieht, ist ein einfaches Prinzip: zeigen statt behaupten. Wenn wir über einen Erfolg, ein Vorhaben oder eine Entscheidung berichten, soll es greifbar sein – mit echten Bildern, kurzen Erklärungen und so wenig Fachchinesisch wie möglich.

Und noch etwas verändert sich im Hintergrund: Wir rücken bewusst den Odenwald selbst stärker in den Mittelpunkt unserer Geschichten – die Orte, die Menschen, die Alltagsmomente hier bei uns – und die ÜWG taucht darin eher am Rande auf, als Teil davon, nicht als Hauptfigur. Uns gefällt der Gedanke, dass eine gute Geschichte über unsere Heimat für sich sprechen kann, ganz ohne dass wir uns lautstark in den Vordergrund drängen müssen.

Was bedeutet das jetzt konkret für dich? In den kommenden Wochen wirst du nach und nach neue Formate, frischere Bilder und vielleicht auch das ein oder andere kurze Video von uns sehen. Wir freuen uns, wenn du dabei genau hinschaust – und uns sagst, was funktioniert und was nicht. Denn am Ende bauen wir das alles für dich und mit dir, nicht für uns selbst.